Alle ersten Klassen durften in den letzten Aprilwochen einen Ausflug ins Edwin-Scharff-Museum nach Neu-Ulm machen. Nach einer spannenden Zugfahrt wurde vor dem Museum erst einmal gefrühstückt.

Dann ging es auch schon los: Nachdem sie gemeinsam darüber nachgedacht hatten, was sie schon alles können – nämlich ganz viel: lesen, schreiben, rechnen und Fahrrad fahren –, durften sie in zwei Gruppen die Ausstellung „Was ich alles kann“ erkunden.
Im ersten Workshop sollten die Kinder aus weichen Bausteinen ein Gebäude bauen, auf oder in dem sie alle Platz haben. Gemeinsam wurde getüftelt und ausprobiert, bis schließlich ein tolles Bauwerk entstand. Danach sollten sie mithilfe der Bausteine gemeinsam eine Brücke bauen und diese als Kette, Hand in Hand, überqueren. Gegen Ende des ersten Teils hatten sie noch ausreichend Zeit, selbst zu bauen und die verschiedenen Räume der Ausstellung zu erkunden.


Im zweiten Workshop wurde gesägt, gebohrt und gefeilt: Mit richtiger Schreinerschürze machten sich die Kinder an die Arbeit und durften in einer toll eingerichteten Werkstatt unter professioneller Anleitung eines Museumsmitarbeiters einen Kettenanhänger aus Holz herstellen. Die Kinder waren mit vollem Einsatz dabei, und es entstanden tolle Schmuckstücke.





Nach einem gemeinsamen Abschluss ging es nach zwei Stunden auch schon wieder zurück an den Neu-Ulmer Bahnhof. Im Zug nach Illertissen waren sich alle einig: Das war ein schöner, gelungener Tag.

Amelie H. - Klasse 1e

